TUS 1882 Asbach

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Asbach - Vettelschoß (RZ v. 23.08.)

Asbach siegt, weil Vettelschoß abbaut


Kreisliga A Westerwald/Wied: Bezirksligaabsteiger weist den Aufsteiger im Nachbarschaftsduell klar mit 4:0 in die Schranken

In der Fußball-Kreisliga A Westerwald/Wied ist ein Absteiger deutlich auf dem aufsteigenden Ast.

Asbach. Nach dem 3:1-Auswärtserfolg bei der SG Ellingen punktete der Bezirksligaabsteiger TuS Asbach am zweiten Spieltag der Fußball-Kreisliga A Westerwald/ Wied jetzt auch zu Hause. Gegen den Aufsteiger SV Vettelschoß-Kalenborn setzten sich die Asbacher auf dem heimischen Kunstrasenplatz mit einem verdienten 4:0 (1:0) durch.

„Wir haben in der ersten Halbzeit noch auf Augenhöhe mitgespielt“, resümierte der Spielertrainer des SV Vettelschoß, Dirk Schommers, nach dem Abpfiff. In der Tat waren beide Mannschaften mit hohem Tempo in die Partie gestartet. Die erste Torchance verbuchten die Vettelschoßer dann auch für sich. Der Distanzschuss von David Büsch verfehlte das Asbacher Tor nur knapp (11.). Die Antwort der Gastgeber darauf folgte nur einen Augenblick später. Kai Flade verwandelte nach Vorarbeit von Thomas Rachul zur 1:0-Führung (12.). „Wir sind durch ein klares Abseitstor in Rückstand geraten“, sagte Schommers.

Die Gäste konterten weiter, allerdings wollte der Ball nicht den Weg ins Tor finden. Bei einem Treffer von David Büsch entschied der Schiedsrichter auf Abseits (14.). Stanislav Petker scheiterte gleich zweimal am Asbacher Schlussmann Waldemar Komor (25.), und auch ein verlängerter Freistoß von Schommers verpasste das Tor nur um Haaresbreite (30.). „Wir haben auch ein bisschen Glück gehabt“, gab Asbachs Trainer Fredi Knipp zu.

Zu Beginn von Durchgang zwei neutralisierten sich beide Mannschaften. Das Geschehen spielte sich weitgehend im Mittelfeld ab. Aber nach einer knappen Stunde schlugen die Asbacher innerhalb kürzester Zeit zu. In der 58. Minute verwandelte Rachul mit einem Schuss aus gut 20 Metern zum 2:0. Nur zwei Minuten später setzte sich Sebastian Bockshecker auf der linken Seite durch, so dass Fabian Munsteiner Bocksheckers Flanke nur noch zum 3:0 einzuschieben brauchte (60.).

„Wir haben total den Faden verloren“, erklärte Schommers die Passivität seiner Mannschaft nach dem Wechsel. Die Gäste kamen kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. Die Asbacher waren auf der Gegenseite immer wieder mit gefährlichen Szenen vor dem gegnerischen Tor zugegen und ihren Gästen auch spielerisch überlegen. Allerdings versuchten die Vettelschoßer sich in der Schlussviertelstunde noch einmal Luft zu verschaffen. Die Angriffsaktionen zeigten aber keine große Wirkung mehr und wurden oft frühzeitig von der Asbacher Hintermannschaft souverän gemeistert.

Den Gastgebern gelang in der 80. Minute sogar noch der Treffer zum 4:0-Endstand. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld setzte sich Munsteiner auf der rechten Seite geschickt durch. Seine Flanke fand den Fuß von Fatos Prenku, der den Ball unhaltbar im Tor der Vettelschoßer Gäste versenkte.

Für den Spielertrainer des SV Vettelschoß war der Sieg der Asbacher am Ende verdient: „Man muss schon sagen, dass der Asbacher Erfolg in Ordnung geht.“ Das sah auch sein Kollege auf der Asbacher Trainerbank so. „Wir waren die spielerisch bessere Mannschaft und hatten auch die gefährlicheren Torchancen. Die Mannschaft hat die Woche über gut gearbeitet. Wir sind auf dem richtigen Weg“, bilanzierte Knipp. Der Absteiger Asbach ist auf dem aufsteigenden Ast. Dana Hansen

Asbach: Komor- Bockshecker, Geuß, Dasbach, Rachul, Hess (75. Limbach), Flade (65. Witt), Munsteiner, Ferfers, Varel, Prenku

Vettelschoß-Kalenborn: Quardt- Luther, Schmidt, Zent, Schommers (67. Rüddel), Freidel, Petker, Mugrauer, Büsch (73. Müller), Schmitt, Henseler (65. Fellmann)

Schiedsrichter: Robert Wahre (Straßenhaus). – Zuschauer: 140

Tore: 1:0 Kai Flade (12.), 2:0 Thomas Rachul (58.), 3:0 Fabian Munsteiner (60.), 4:0 Prenku (80.)
24.08.2010 10:25:31
Karl Meidl
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TUS-Presse